Die Corona-Pandemie gemeinsam meistern: Ein Appell an die Solidarität

Das Coronavirus hat das gesamte private, soziale und wirtschaftliche Leben auf den Kopf gestellt. Die Politik hat einschneidende Maßnahmen ergriffen, die für die allermeisten in unserer freiheitlichen Gesellschaft noch vor Kurzem unvorstellbar waren. Wir alle hoffen, dass die Ausbreitung des Virus damit eingedämmt wird und das Gesundheitssystem der zunehmenden Anzahl an schweren Fällen standhalten kann. Mit Sicherheit beurteilen kann man das noch nicht, die Lage bleibt dynamisch.

Was wir aber mit Sicherheit sagen können ist, dass wir in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten und Solidarität zeigen müssen. Corona betrifft jeden Einzelnen und es ist nur allzu verständlich, dass sich dadurch jeder um sich und sein direktes Umfeld Sorgen macht. Weil Corona aber jeden Einzelnen betrifft, muss nun auch jeder seinen Beitrag leisten. Damit wir alle gemeinsam als Gesellschaft diese Herausforderung meistern.

Die Politik hat den Anfang gemacht. Bund und Länder haben sich gemeinsam auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket geeinigt. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, das Gesundheitssystem zu stützen, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern und der Wirtschaft zu helfen. Jetzt ist es an jedem Einzelnen, sich daran zu halten, in diesem notwendigerweise engen Rahmen Verantwortung zu übernehmen – und Solidarität zu zeigen.

EDEKA Geschäftsbericht 2019: So sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern

Der Lebensmittelhandel ist sich seiner besonderen Rolle und Verantwortung in dieser Phase bewusst. Und wir können dieser auch gerecht werden: Unsere Märkte bleiben geöffnet. Es sind ausreichend Lebensmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs in Deutschland vorhanden. Die Lieferketten sind intakt. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern aus der Industrie und der Landwirtschaft rund um die Uhr daran, die Versorgung zu sichern.

Wir werden alles in unserer Macht Stehende unternehmen, damit dies weiterhin so bleibt.Wenn es zu leeren Regalen kommt, so liegt dies an der enorm gestiegenen Nachfrage. Teilweise können wir die Regale gar nicht so schnell auffüllen, wie die Ware verkauft wird. Aber der Nachschub ist gesichert, es besteht kein Grund zur Panik. Denken Sie an diejenigen, die diese Produkte ebenso benötigen und an diejenigen, die es sich nicht leisten können, große Vorräte anzulegen.

Die Kolleginnen und Kollegen im Einzelhandel, aber auch in der Logistik vollbringen gerade eine bislang kaum vorstellbare Leistung. Sie arbeiten unermüdlich daran, die Versorgung der Menschen in Deutschland sicherzustellen. Dafür gebührt ihnen unser größter Dank und Respekt. Sie übernehmen Verantwortung für uns alle, und setzen sich dabei selbst einem erhöhten Risiko aus. Auch hier sind Achtsamkeit und Solidarität gefragt: Achten Sie als Kunde in den Märkten auf Hygiene. Halten Sie Abstand zu anderen Kunden und zu den Kolleginnen und Kollegen, die in unseren Märkten für Sie da sind. Verzichten Sie möglichst auf Bargeld und zahlen Sie mit Karte. Ich danke allen Kunden, die diese Regeln berücksichtigen und uns damit unterstützen.

Und man kann noch mehr tun. Ich freue mich, wenn ich von Menschen lese und höre, die beispielsweise ihren älteren Nachbarn anbieten, Einkäufe zu erledigen. Das sind Beispiele, die Mut machen. Es sind die kleinen Handlungen im Alltag, auf die wir jetzt als Gesellschaft angewiesen sind. Ich möchte an Ihre Solidarität appellieren. Wir erleben eine historische Situation, die wir nur meistern können, wenn alle zusammenhalten. Ich bin aus Überzeugung zuversichtlich, dass uns das gelingt und wir sogar gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen können.

Markus Mosa
Vorstandsvorsitzender EDEKA AG

Ob im Groß- oder Einzelhandel: Überall sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.