Mit Waren Werte schaffen

Ob EDEKA, Netto oder BUDNI – Basis für den Erfolg aller Vertriebsschienen im EDEKA-Verbund ist ein attraktives Sortimentsprofil, das auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten ist.

Damit die Kaufleute ihre Stärken vor Ort optimal ausspielen können, gibt ihnen der EDEKA-Großhandel einen umfangreichen Instrumentenkoffer an die Hand. Starke Markenartikel, ein preislich attraktives Basissortiment, eigene Marken zur Differenzierung und Kundenbindung, frische Lebensmittel aus regionaler Erzeugung oder Innovationen von Startups: All das trägt in der optimalen Mischung dazu bei, dass jeder EDEKA-Markt sich von seinen Wettbewerbern abheben und seine Kunden perfekt bedienen kann. Nur wer im Warengeschäft alle Stellschrauben immer wieder aufeinander abstimmt, kann im Spannungsfeld zwischen Herstellern und Verbrauchern flexibel agieren und für alle Bedürfnisse die besten Lösungen bereitstellen.

Die EDEKA-Eigenmarken

Klare Struktur: GUT&GÜNSTIG steht für das Basissortiment mit allen Artikeln des täglichen Bedarfs. Die Artikel mit der roten Ecke bieten mindestens die Qualität von Markenartikeln führender Hersteller, gleichzeitig orientieren sie sich am günstigsten Preis am Markt. Die Produkte mit dem EDEKA-Logo differenzieren sich durch einen klaren Zusatznutzen – also besondere Rezepturen, hochwertige Rohstoffe oder traditionelle Produktionsverfahren. Dazu zählen auch Submarken wie EDEKA Bio oder die Länderlinien, die im Ursprungsland mit authentischen Zutaten hergestellt werden. EDEKA Selection steht für ausgewählte Spezialitäten für besondere Genussansprüche.

Individuelles Profil

Eigene Marken wie Papa Joe’s geben neue Impulse und schaffen Vielfalt im Regal.

EDEKA steht für ein breites Angebot an starken Marken. Der EDEKA-Verbund ist traditionell der wichtigste Partner der Markenartikelindustrie in Deutschland und bietet ihr ein attraktives Umfeld, um ihre Markenwelten zu inszenieren und den Verbrauchern nahezubringen. Kein anderer Händler führt so viele Markenartikel wie EDEKA. Gemeinsam mit der Industrie entwickelten EDEKA und Netto auch im Geschäftsjahr 2019 kontinuierlich neue und exklusive Artikelvarianten, um ihren Kunden einen besonderen Mehrwert zu bieten.

Darüber hinaus hat EDEKA in den vergangenen Jahren gezielt eine Reihe weiterer eigener Marken auf den Weg gebracht, die sich durch eine unabhängige, wettbewerbsfähige Preis- und Qualitätspositionierung auszeichnen und über alle Marktformate im EDEKA-Verbund vertrieben werden können. Sie dienen in erster Linie dazu, den Wettbewerb im Markengeschäft zu intensivieren, zudem bilden sie ein zusätzliches Instrument zur Differenzierung und Kundenbindung.

Einige Beispiele gefällig?

All in Fruits: Die Smoothie-Range mit fünf Geschmacksrichtungen in handlichen Glasflaschen ist eine Alternative für Kunden, die Wert auf natürlichen Fruchtgeschmack legen.

Jochen Schweizer: Die Produkte dieser neuen Line stehen für „Inspirational Food“ und sprechen vor allem Menschen mit einem aktiven Lebensstil an, die sich modern, genussvoll und gesund ernähren möchten.

albi: Die traditionsreiche Fruchtsaftmarke wurde mit neuen Saftvarianten ergänzt und mit einem modernen Markenauftritt weiterentwickelt.

BLÜTEZEIT: Die Naturkosmetik-Range umfasst mehr als 30 Artikel – alle vegan und frei von synthetischen Duft- und Farbstoffen sowie Inhaltsstoffen aus der Erdölchemie.

RESPEKT: Die neue, im Herbst 2019 eingeführte Öko-Marke setzt auf umweltschonende Rezepturen mit pflanzlich basierten Tensiden.

Papa Joe’s: Die neue Marke für Ketchup und Barbecue-Saucen brachte Bewegung in diese Kategorie und aktivierte neue Käufergruppen.

Wegbereiter für Waren und Werte

Amelie und Timo Sperber, die Erfinder einer nachhaltigen Nussmühle, begegneten Jan Lingenbrinck vom EDEKA Foodtech Projects Team eher zufällig auf der Grünen Woche. Kurz darauf waren sie bereits „Member“ im Foodtech Campus in Berlin-Moabit. Sie nutzen das kreative Netzwerk, um ihr Produkt für die Ansprüche von Kunden und Kaufleuten fit zu machen.

Eine Win-Win-Situation

Eigene Marken übernehmen Veantwortung

Die Werte „Qualität“ und „Verantwortung“ sind für EDEKA eng miteinander verbunden. Das entspricht eins zu eins den Wünschen der EDEKA-Kunden, die nicht nur besonders qualitätsbewusst sind, sondern auch zunehmend darauf achten, dass ihr Einkauf auch ökologischen und sozialen Ansprüchen gerecht wird. Der EDEKA-Verbund nutzt dafür vor allem das Potenzial seiner eigenen Marken, um die Lieferketten der Lebensmittel Schritt für Schritt verantwortungsvoller zu gestalten – von den Produktionsbedingungen beim Anbau über Transport und Logistik bis hin zur Verpackung des Endprodukts im Regal.

Regional und lokal stark

Zu dieser Verantwortung zählt ein faires und partnerschaftliches Verhältnis zu Lieferanten und Erzeugern – in Deutschland ebenso wie in anderen Ländern. Die genossenschaftliche Struktur des Verbunds prägt auch das Sortiment: Die Familienbetriebe im Einzelhandel sind meist seit Jahrzehnten tief in ihren jeweiligen Regionen verwurzelt. In großer Eigenständigkeit entscheiden sie über das Warenangebot in ihren Märkten. Dazu gehört auch die enge Partnerschaft mit lokalen Herstellern, sodass die Märkte nicht selten mit bis zu 200 ortsansässigen Direktlieferanten zusammenarbeiten.

Die Zusammenarbeit mit Erzeugern aus der Umgebung garantiert kurze Lieferwege und somit einen hohen Grad an Frische und Qualität. Prägnantes Beispiel: Über 1.000 Hersteller- und Verarbeitungsbetriebe liefern Lebensmittel für die regionale Eigenmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ in den EDEKA-Regionen Südwest, Nord und Hessenring. Mit Konzepten wie „Bestes aus unserer Region“ (EDEKA Minden-Hannover) oder „Aus bester Nachbarschaft“ (EDEKA Rhein-Ruhr) wurde auch die öffentliche Wahrnehmung solcher Kooperationen 2019 weiter gestärkt.

EDEKA Erhalt vpn Lebensräumen

Auch das EDEKA Fruchtkontor, das die Beschaffung von Obst und Gemüse für die Großhandlungen des Verbunds koordiniert, setzt auf Regionalität. Das Fruchtkontor bezieht Ware aus weltweit rund 80 Ländern – doch nahezu die Hälfte der Lieferanten hat ihren Sitz in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2019 baute das Fruchtkontor seine Beziehungen zur heimischen Landwirtschaft weiter aus und steigerte die mit ihr gehandelten Mengen im zweistelligen Bereich. Auch für alle anderen Herkunftsländer gilt das Prinzip des direkten Bezugs – ohne Einbindung von Zwischenhändlern. Das schafft Vertrauen und bietet langfristige Wachstumsperspektiven für beide Seiten.

Bio boomt – auch bei EDEKA

Über alle Vertriebsformate im Verbund wächst der Bio-Anteil im Sortiment seit Jahren kontinuierlich. Das Engagement von EDEKA geht dabei weit über den EU-Standard hinaus: So ist EDEKA beispielsweise als einziger der großen, bundesweit vertretenen Lebensmittelhändler bereits aktives Mitglied im Demeter-Anbauverband. Alle EDEKA-Großhandlungen haben bereits 2018 Verträge mit Demeter geschlossen und im Jahr 2019 daran mitgewirkt, neue Sortimentsangebote nach den Anbaukriterien des Verbands zu entwickeln. Auch das EDEKA Fruchtkontor ist Vertragspartner und handelt aktuell mehr als 70 Demeter-
Erzeugnisse.

Bekenntnis zur Region: Mit eigenen Markenprogrammen stärkt der EDEKA-Großhandel die regionale Landwirtschaft.

Regionale Markenprogramme im EDEKA-Verbund:

Verantwortung im Sortiment

Dafür steht ganz besonders das schwarz-weiße Panda-Logo! 2019 war das Jahr des 10-jährigen Jubiläums der Partnerschaft für Nachhaltigkeit von EDEKA und WWF. Auch im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben sich die Partner die Förderung des ökologischen Anbaus und den kontinuierlichen Ausbau des Bio-Sortiments auf die Fahnen geschrieben. Eigenmarkenprodukte, die besonders strenge ökologische Anforderungen erfüllen und entsprechend nach den Bedingungen unabhängiger Umwelt- oder Nachhaltigkeitssiegel zertifiziert sind, tragen zur besseren Orientierung des Verbrauchers zusätzlich den Panda. Bei „EDEKA Bio“-Eigenmarken gilt außerdem: Vor Kennzeichnung mit dem Logo des WWF wird zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation geprüft.

Rund 600 Eigenmarkenartikel von EDEKA und Netto sind bislang mit dem schwarz-weißen Panda zusätzlich gekennzeichnet, da sie vom WWF anerkannte ökologische Standards erfüllen und gemäß den Kriterien unabhängiger Prüforganisationen zertifiziert sind.

Kommt nicht in die Tüte!

Beim Thema Verpackung setzen EDEKA und WWF systematisch an drei Hebeln an: Grundsätzlich gilt es, den Einsatz ökologisch nicht sinnvoller Materialien möglichst zu vermeiden. Darüber hinaus setzt EDEKA auf das Prinzip „Mehrweg statt Einweg“ und forciert drittens den Einsatz von Rohstoffen, die aus Recycling- oder nachwachsenden Materialien bestehen. Insbesondere mit Blick auf die Reduktion von Plastik wurden in den vergangenen zwei Jahren bereits viele Fortschritte erzielt – hier einige Beispiele:

  • In den meisten Obst- und Gemüseabteilungen von EDEKA und Netto liegen Mehrwegnetze als Alternative zu den herkömmlichen Knotenbeuteln bereit. Nahezu alle Obst- und Gemüse-Produkte werden auch lose und unverpackt angeboten – so auch seit Herbst 2019 alle Salatgurken.
  • An den Bedienungstheken für Fleisch, Wurst oder Käse ermöglichen immer mehr EDEKA-Kaufleute die Nutzung von Mehrwegboxen oder bieten ihren Kunden an, mitgebrachte Behälter auf Tabletts über die Theke zu reichen.
  • Bei verschiedenen Joghurtsorten und weiteren Milchprodukten im 500g-Becher verzichten EDEKA und Netto seit Herbst 2019 auf die bislang üblichen Plastikdeckel und bieten stattdessen wiederverwendbare Frischedeckel an.
  • Der EDEKA-Verbund führt bereits rund 300 mikroplastikfreie Kosmetikartikel in der Eigenmarke und kennzeichnet diese seit 2019 schrittweise mit einem neuen „Mikroplastikfrei“-Siegel.

Länger haltbar im „Frische-Safe“

Nicht nur gegen Plastikverpackungen, sondern vor allem gegen Lebensmittelverschwendung und für längere Haltbarkeit und Frische wirkt ein innovatives Verfahren, dem EDEKA und Netto 2019 den Weg in den deutschen Markt geebnet haben: „Apeel“. Nach dem erfolgreichen Start mit Avocados kamen Anfang 2020 auch die ersten Apeel-Zitrusfrüchte in die Obst- und Gemüseabteilungen des Verbunds. Der Apeel-Schutzmantel besteht aus rein pflanzlichen Ölen – diese werden aus Traubenkernen oder Schalenresten gewonnen, die beim Keltern oder in der Saftproduktion übrigbleiben. Die unsichtbare „Extra-Hülle“ sorgt dafür, dass die Schale weniger Wasser verdunstet und von außen weniger Sauerstoff in sie eindringt. Das schafft ein optimales Mikroklima, die Frucht kann weiter atmen und reifen, nur eben langsamer.

Ein Plus an Transparenz

Viele frische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Brot und Backwaren produzieren die sieben EDEKA-Großhandlungen traditionell in eigenen Betrieben – mit einem hohen Anteil an Rohstoffen aus der heimischen Landwirtschaft. Die 14 verbundeigenen Fleischwerke bauten ihre regionalen Markenfleischprogramme auch im Jahr 2019 weiter aus. Ein Schwerpunkt des Engagements lag auf dem Ziel, den Verbrauchern eine noch bessere Transparenz über die Herkunft der Produkte zu bieten. Als Vorreiter im Handel hat EDEKA mit der FTrace GmbH eine digitale Rückverfolgbarkeitslösung für die Fleisch- und Wurst-Bedienungstheken entwickelt. Das innovative System ermöglicht es Kunden, sich direkt an der Theke an einem Touchscreen oder mit ihrem Smartphone durch das Einscannen des QR-Codes über die Herkunft ihres gekauften Fleisches zu informieren.

Alles aus einer Hand: Traditionell produziert und verarbeitet EDEKA viele frische Lebensmittel in eigenen Betrieben.

Hand in Hand mit Start-Ups

Um neue Trends noch schneller zu erkennen und innovative Lösungen und Produkte für den Einzelhandel zu entwickeln, baut der EDEKA-Verbund die Zusammenarbeit mit Start-Ups systematisch aus. Hier wächst zusammen, was zusammengehört: Denn auch EDEKA ist im Kern ein Unternehmer-Unternehmen, das überall in Deutschland von der Dynamik seiner Gründer lebt.

Ein echter Innovationstreiber ist die Plattform EDEKA Foodstarter – der größte B2B-Marktplatz für Start-Up-Produkte im LEH. Rund 300 Gründer präsentieren insgesamt mehr als 1.500 Artikel, und rund 2.600 EDEKA-Märkte nutzen die Möglichkeit, sich über Food-Innovationen auf dem Laufenden zu halten und interessante Neuheiten jederzeit unkompliziert zu bestellen.

Schaufenster für Innovationen: ein Foodstarter-Regal im EDEKA-Markt

Im November 2019 feierte der EDEKA Food Tech Campus in Berlin-Moabit sein einjähriges Bestehen. Der Campus ist Hotspot, Zuhause und Startrampe für Gründer der Lebensmittelbranche. Nicht nur neue Food-Ideen, auch Technologien für den Markt der Zukunft werden hier entwickelt. Und was das Konzept einzigartig macht: Die Mitglieder erhalten Zugang zu einem Netzwerk aus echten Food- und Handelsprofis, deren Wissen und Know-how.

EDEKA Food Tech Campus Berlin