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Kundennähe

"Maske auf und los!"

Sie waren viele Stunden am Tag auf den Beinen, füllten stetig leer geräumte Regale auf und standen verunsicherten Kundinnen und Kunden zur Seite: Selten wurde deutlich, wie „systemrelevant“ die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel sind. EDEKA-Kaufmann Sedat Karavil und seine Marktleiterin Jasmin Schleid sind zwei von vielen anderen im EDEKA-Verbund, die – laut Bundeskanzlerin Angela Merkel – „den Laden am Laufen gehalten haben“.

Den Laden am Laufen gehalten

Die Corona-Pandemie hat den mittelständisch geprägten EDEKA-Verbund vor enorme Herausforderungen gestellt. Es war und ist die Aufgabe des Lebensmitteleinzelhandels, die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und lebensmittelnahen Produkten des täglichen Bedarfs auf einem hohen Niveau sicher-zustellen – jeden Tag und überall in Deutschland.

EDEKA-Kaufmann Sedat Karavil und Marktleiterin Jasmin Schleid haben diese Herausforderung vom ersten Tag an angenommen. Wie viele andere Kaufleute und ihre Teams haben sie enormen Einsatz und Großes geleistet – und das bei höchsten Belastungen und Risiken für die eigene Gesundheit. Der EDEKA-Kaufmann aus Obing in Südbayern ist daher sehr stolz auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bewährungsprobe

Als die Nachfrage im März 2020 schier explodierte – Stichwort „Hamsterkäufe“ –, mussten von heute auf morgen Kapazitäten zur Verfügung gestellt, massiv Überstunden geleistet, Sonn- und Feiertage durchgearbeitet werden, um die Lage zu meistern. Marktleiterin Jasmin Schleid war nicht selten auch als Psychologin gefragt. Es galt, stressige Situationen im Markt zu entschärfen, Kundinnen und Kunden die Angst zu nehmen und sie immer wieder aufs Neue über die notwendigen Maßnahmen zu informieren. Eine echte Bewährungs­probe für die 24-Jährige, die erst kurz vor der Corona-Pandemie zur Marktleiterin aufgestiegen ist.



Drei Fragen an Jasmin Schleid

Wie war die Anfangszeit von Corona für Sie?

Jasmin Schleid: Die Kundinnen und Kunden waren viel gestresster als sonst und haben deutlich mehr eingekauft. Entsprechend anstrengend war die Zeit für uns – wir haben uns aber gut darauf eingestellt.

Wie ist es, den ganzen Tag mit Maske zu arbeiten?

Jasmin Schleid: Natürlich ist es anstrengend, weil man mit dem Schutz schlechter Luft bekommt. Wir haben mit der Maskenpflicht die Pausenanzahl im Markt erhöht, sodass man auch mal durchatmen kann.

Wie hat Ihr soziales Umfeld auf Ihren Job reagiert?

Jasmin Schleid: Da bekomme ich auf jeden Fall viel Wertschätzung. Daheim schränkt es aber auch ein. Meine Oma wohnt nebenan – da meide ich natürlich den Kontakt, um sie als Mitglied der Risikogruppe nicht zu gefährden.

Gesundheit an erster Stelle

Selbstverständlich wurden sämtliche behördlichen Auflagen sofort konsequent umgesetzt. Neben zusätzlichen Personalkosten und zum Teil kostenintensiven Hygieneleistungen wie z. B. Desinfektionsmaßnahmen gehörten bauliche Maßnahmen wie Kassentrennwände oder Abstandseinrichtungen zu den Herausforderungen. Hier waren mit Blick auf die Situation vor Ort mitunter pragmatische Lösungen gefragt – zumal sie praktisch über Nacht benötigt wurden.


Ob Kund:innen oder Mitarbeiter:innen – Gesundheits- und Infektionsschutz der Menschen im Markt standen jederzeit an erster Stelle.