Menü
Kundennähe

Die haben was auf Lager!

War der Online-Handel mit frischen Lebensmitteln lange eher ein Nischenmarkt, so erlebte er im vergangenen Jahr einen unverhofften Aufschwung.

Gehören im Rheinland und im Ruhrgebiet inzwischen zum Straßenbild: die elektrischen extraschmalen und effizient beladbaren Picnic-Lieferwagen – ideal für die Auslieferung im Stadtgebiet.

Die Corona-Pandemie hat die Bereitschaft vieler Verbraucherinnen und Verbraucher, ihren Einkauf zumindest teilweise ins Internet zu verlagern, massiv gefördert. Die Gründe liegen auf der Hand: der flächendeckende Lockdown – verbunden mit der Schließung großer Teile des stationären Einzelhandels – und der Wunsch, die Anzahl der sozialen Kontakte zu reduzieren. Bisherige Hürden beim Online-Kauf fielen dagegen weniger ins Gewicht. Auch die Lieferdienste im EDEKA-Verbund profitierten von dieser Entwicklung und verzeichneten im Jahresverlauf zum Teil hohe zweistellige Wachstumsraten. Zu den großen Gewinnern zählt Picnic: Die Kundenzahl des Online-Supermarkts hat sich im Jahr 2020 mehr als verdoppelt.

Picnic in Deutschland: Rasantes Wachstum 2020

  • 360
    360
    Elektro-Vans
  • 2000
    2000
    Mitarbeiter
  • 146
    146
    Prozent

Das Milchmann-Prinzip

Aktuell umfasst das Picnic-Sortiment mehr als 10.000 Artikel, darunter frisches Obst und Gemüse, regionale Lebensmittel, aber auch andere Produkte des täglichen Bedarfs wie etwa Hygieneartikel. Jede Bestellung wird mit Elektrofahrzeugen bis an die Haustür gebracht. Die Auslieferung erfolgt ohne zusätzliche Gebühren mit effizienten Elektrowagen, die stets dieselben Routen fahren und dadurch zu festen Uhrzeiten an den je­weiligen Standorten sind – ganz wie der „Milchmann“ zu früheren Zeiten.



Weiter auf Expansionskurs

Im April 2018 eröffnete Picnic Deutschland sein Zentrum in Neuss – mit Beteiligung von EDEKA Rhein-Ruhr. Seither beliefert Picnic mit hohem Expansionstempo mehr als 30 westdeutsche Städte. Im Jahr 2020 vertieften Picnic und EDEKA ihre Partnerschaft: mit dem gemeinsam gegründeten Unternehmen Everest. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Amsterdam handelt mit vielfältigen Produkten und entwickelt das Eigenmarkengeschäft weiter.

Mit der Aktion „Pfleger und Ärzte first!“ bedankte sich Picnic 2020 bei ärztlichem und pflegerischem Personal für ihr Engagement und gewährte ihnen einen exklusiven Sonntags-Service.

Auch Bringmeister profitierte vom Boom des Online-Handels: Die EDEKA-Tochter konnte ihren Umsatz in den Großräumen Berlin und München im Geschäftsjahr 2020 nahezu verdoppeln. Auch die Auslieferungskapazitäten wurden erweitert, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Im laufenden Geschäftsjahr wird Bringmeister von dem tschechischen Unternehmen Rockaway Capital übernommen, einem der führenden Internet-Investoren in Mittel- und Osteuropa. Damit eröffnen sich dem Online-Händler neue Perspektiven zur Weiterentwicklung seines Geschäfts. Der EDEKA-Verbund wird die zukünftige Entwicklung von Bringmeister als Belieferungspartner unterstützen.


Regional stark

Wie die Marktforschung zeigt, kaufen die meisten Menschen nicht nur stationär oder nur online, sondern nutzen beide Möglichkeiten. Daher gehört auch ein Online-Shop mit Lieferdienst zum Angebotspaket vieler selbstständiger EDEKA-Kaufleute. Mit OLIVIA stellen die EDEKA-Großhandlungen und die Zentrale dafür eine zeitgemäße digitale Infrastruktur bereit. Zusätzlich nutzt EDEKA auf regionaler Ebene auch die Innovationskraft junger Start-ups. Ein Beispiel ist Bringman: Die von IT-Student:innen des Karlsruher Instituts für Technologie programmierte Einkaufs-App bringt Lebensmittelmärkte, Kunden und Einkaufshelfer zusammen. Seit Dezember 2020 läuft das Pilotprojekt mit rund 60 EDEKA-Märkten im Raum Offenburg.