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Kundennähe

Erfolgsmodell Vielfalt

Im Jahr 2020 erwies sich der selbstständige EDEKA-Einzelhandel erneut als Wachstumsmotor für den gesamten Verbund. Die rund 3.600 selbstständigen Kaufleute steigerten ihre Umsätze um 14,2 Prozent auf insgesamt 33,1 Mrd. Euro.

Das Kaufverhalten ändert sich: Weniger häufig, dafür mehr – mehr Qualität, mehr Regionalität, mehr Bio.


Flächenbereinigt lag das Wachstum bei 11,8 Prozent. Auch die 1.150 EDEKA- und Marktkauf-Standorte, die unter der Regie der sieben regionalen EDEKA-Großhandlungen geführt werden, überzeugten 2020 mit einem Umsatzplus von 5,6 Prozent. Das Marktforschungsunternehmen GfK erklärt den Erfolg der Super- und Verbrauchermärkte wie folgt: „Es ist die Tatsache, dass die Food-Vollsortimenter den Verbrauchern das umfassend­ste, ausdifferenzierteste, hochwertigste und innovativste Angebot machen.“ Dies wüssten auch die Kundinnen und Kunden zu schätzen – gerade in Zeiten eines erhöhten Infektionsrisikos und des Rückzugs nach Hause, wo wieder deutlich mehr selbst gekocht wurde. „Angebot, Qualität und Service sprechen in der Corona-Pandemie offensichtlich für die wohn­ortnahen Vollsortimenter.“


Die selbstständigen Kaufleute haben die Herausforderungen vor Ort pragmatisch und flexibel gemeistert. Das wurde von den Verbraucher:innen mit Vertrauen belohnt.

Werte als Wachstumstreiber

Die selbstständigen Kaufleute konnten sich zu jeder Zeit auf die Unterstützung der Vorstufen im Verbund verlassen. So konnte der EDEKA-Verbund seine Marktanteile in einem wachsenden LEH-Gesamtmarkt im vergangenen Jahr weiter ausbauen. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) analysiert, sind es vor allem junge Menschen, die im Corona-Jahr von Vollsortimentern wie EDEKA angezogen wurden. Mitentscheidend sei der gerade in diesen Altersstufen wachsende Wunsch nach nachhaltigeren Produkten und Marken mit einem klaren Wertekompass. Dazu passt, dass gerade Produkte aus regionaler Erzeugung sowie Bio-Lebensmittel zu den großen Sortimentsgewinnern im Corona-Jahr 2020 gehören.

Start up mit EDEKA

  • 131
    131
    Neue Märkte
  • 82
    82
    Nachwuchskaufleute
  • 1500
    1500
    Quadratmeter

131 neue EDEKA-Märkte öffneten 2020 ihre Türen. Viele davon werden von Existenzgründer:innen betrieben. Satzungsgemäßer Auftrag des EDEKA-Verbunds ist die Schaffung und Förderung von Existenzen selbstständiger Unternehmerinnen und Unternehmer im Lebens­mitteleinzelhandel. Diesem Auftrag kam der Verbund auch im Jahr 2020 nach: 82 Nachwuchskaufleute haben im Jahresverlauf den Sprung in die Selbstständigkeit mit einem eigenen EDEKA-Markt gewagt.

Mehr als nur günstig

Die EDEKA-Kaufleute profilierten sich 2020 in besonderer Weise mit Bio-Produkten, regionalen Erzeugnissen sowie ausgeprägten Frischesortimenten und kompetentem Service. Damit trafen sie nicht nur die Wünsche und Erwartungen vieler Verbraucher:innen, sondern lagen und liegen auch mitten in einem breiten gesellschaftlichen Trend. Solche Mehrwerte zu schaffen bedeutet aber nicht, die Preiswürdigkeit des Angebots außer Acht zu lassen. Im Gegenteil: Gerade im Zuge der Mehrwertsteuersenkung im Juli 2020 schafften es die Kaufleute, das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis in ihren Märkten konsequent und glaubwürdig zu vermitteln.


Die erfolgreiche Jahresbilanz darf nicht den Blick dafür verstellen, welchen hohen Belastungen viele selbstständige EDEKA-Unternehmer:innen 2020 ausgesetzt waren. Dies gilt beispielsweise für Standorte in Hochfrequenzlagen wie Einkaufszentren, Bahnhöfen oder Flughäfen, ebenso für Märkte in grenznahen Gebieten oder touristischen Regionen. Auch die gastronomischen Angebote in vielen Einkaufsstätten mussten weitgehend geschlossen bleiben.

Angela Christensen, Mehrbetriebsunternehmerin in Schleswig-Holstein, eröffnete Anfang 2020 ihren zweiten Markt mitten in Kiel: einen Nahversorger auf 500 Quadratmetern in bester Citylage.

Wie stark waren Sie von Corona betroffen?

Angela Christensen: "Der neue Standort lebt normalerweise von Veranstaltungen wie der Kieler Woche. Und natürlich vom Kreuzfahrt-Tourismus. Seit der Corona-Pandemie liegt die Kundenzahl aus beiden Bereichen deutlich unter den Erwartungen.Da sich der Markt direkt in der Fußgängerzone befindet, hat uns der Lockdown natürlich hart ge­troffen – zeitweise haben wir sogar die Öffnungs­zeiten verkürzt."

Wie sehen Sie die Zukunft?

Angela Christensen: "Das kleine Hoch in den Sommerferien hat mir gezeigt, wie viel Potenzial in dem Standort steckt – irgendwann wird es wieder aufwärtsgehen."

Zuversichtlich: EDEKA-Kauffrau Angela Christensen in ihrem neu eröffneten Markt.

Ausgezeichnet!

Sie führen die „Supermärkte des Jahres“:
Der WEZ-Markt in Bad Oeynhausen der Unternehmerfamilie Preuß sowie der EDEKA-Markt Prechtl aus Raubling überzeugten die Verbraucher ebenso wie die Experten-Jury und sind damit die besten Einkaufsstätten für Lebensmittel in Deutschland.

Zu „Mitarbeitern des Jahres“ wurden Adrian Stanciu, EDEKA Fitterer Baden-Baden, (Publikumspreis) und Mareike Obermann, WEZ Bad Oeynhausen (Jurypreis) gekürt.

Lage, Ladengestaltung, Sympathie und Vertrauen – die GfK zeichnete 2020 erstmals den „Best Food Retailer“ Deutschlands aus. Ausgelobt wurde nur ein Gewinner. Und der hieß: EDEKA.