Partnerschaft auf Augenhöhe

Der EDEKA-Verbund ist ein wichtiger und verlässlicher Partner der deutschen Landwirtschaft und unterstützt eine nachhaltige, faire und verbraucherorientierte Erzeugung von Lebensmitteln. Die selbstständigen EDEKA-Kaufleute mit ihrer regionalen Sortimentsvielfalt sind seit Jahrzehnten ein stabiler Absatzkanal für landwirtschaftlich erzeugte Produkte. Rund 30 Prozent der Waren in den EDEKA-Märkten stammen von lokalen und regionalen, meist landwirtschaftlich geprägten Anbietern.

„Aus der Region, für die Region“ heißt es bei EDEKA Sigmund in Sigmaringen. Dieser Philosophie sind Kaufmann Bernd Sigmund und sein Team dank des engen Kontakt zu lokalen Produzenten seit 21 Jahren treu. Tomaten, Kopfsalat, Champignons, Zucchini, Äpfel und Birnen – alles stammt von regionalen Lieferanten aus einem Umkreis von etwa 35 Kilometern.

Ob Honig aus Augsburg, in München produzierte Nudeln oder waschechte bayerische „Brezen“ aus dem nahe gelegenen Ort Karlsfeld – über die letzten zwei Jahre hat sich EDEKA-Kaufmann Thomas Klink ein richtiges Netzwerk mit lokalen Produzenten geschaffen. Diese präsentiert der junge Kaufmann aus Stadtbergen zusätzlich auf seiner Website, stellt die Betriebe vor, informiert die Kundinnen und Kunden und macht sie auf diese Weise neugierig.

Vom Apfelbauern bis zum Zwetschgenlieferanten kennen wir die Erzeuger in unseren Regionen persönlich und schätzen die Früchte ihrer Arbeit sehr.

Auch Ludwig Boßler (r.) pflegt einen engen Kontakt mit seinen regionalen Lieferanten wie dem Spargelhof Hirsch, der keine fünf Kilometer von Boßlers EDEKA-Markt in Nauheim entfernt liegt. Auch er profitierte während der Pandemie von kurzen Lieferwegen. „Generell hatten wir unsere Regale gut im Griff“, so Boßler.

Engagement für Tierwohl

Der EDEKA-Verbund setzt sich seit Langem dafür ein, die Haltungsbedingungen von Nutztieren in Deutschland zu verbessern. Insbesondere die regionalen EDEKA-Fleischwerke mit ihren Markenfleischprogrammen sind ein Treiber dieser Entwicklung. Der EDEKA-Verbund ist Gründungsmitglied der Initiative Tierwohl und hat seit ihrem Start rund 190 Mio. Euro in den gemeinsamen Fonds eingezahlt, der es Landwirten ermöglicht, ihre Ställe tierwohlgerecht umzubauen. 2020 baute der Verbund vor allem das Angebot an Bio-Fleisch und -Wurst aus und investierte weiter in seine regionalen Projekte mit dem Deutschen Tierschutzbund.

Das „Bayerische Strohschwein“ wird artgerecht auf Stroh gehalten – mit mindestens 40 Prozent mehr Liegefläche als gesetzlich vorgeschrieben. Offene Stallfronten sorgen zudem für Frischluft und Tageslicht zu allen Jahreszeiten.

Selbst gemacht

Eine Frage der Haltung

Schweinefleisch der Marke Hofglück ist mit zwei von zwei möglichen Sternen des Labels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes sowie mit der höchsten „Haltungsform“-Stufe gekennzeichnet. Die Tiere haben mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben und zusätzlich einen Auslauf. Sie bekommen ausschließlich gentechnisch unveränderte Futtermittel sowie europäisches Soja. Jeder Betrieb wird mindestens zweimal jährlich unangekündigt überprüft.

Transparenz an der Theke

Als Vorreiter im deutschen Handel führte EDEKA mit fTrace eine digitale Rückverfolgbarkeitslösung an den Fleisch- und Fisch-Bedienungstheken ein. Das innovative System macht es möglich, sich direkt an der Theke an einem Touchscreen über die Herkunft der gekauften Produkte zu informieren. So lässt sich die Ware bis zu ihrem Ursprung zurückverfolgen – also etwa dem Aufzucht- und Schlachtort der Tiere. Rund 300 EDEKA-Märkte nutzen fTrace bereits, und über 100 Rohstofflieferanten der regionalen Fleischwerke sind angebunden.

EDEKA-Kaufmann Günter Hölzer aus Buchen zeigt einer Kundin, welche Informationen an dem Terminal abgerufen werden können.