Food Tech made by EDEKA

Der EDEKA-Verbund ist ein Unternehmer-Unternehmen, das überall in Deutschland von der Dynamik seiner Gründer:innen lebt. Um neue Trends noch schneller zu erkennen und innovative Lösungen und Produkte für den Einzelhandel zu entwickeln, baut der EDEKA-Verbund seine Zusammenarbeit mit Start-ups systematisch weiter aus.

Zukunft ist jetzt

Der Food Tech Campus in Berlin bietet jungen Gründer:innen die Möglichkeit, die Food- und Tech-Trends von morgen zu kreieren. Der Co-Working-Space in Berlin-Moabit ist der ideale Ort, um an Food-Produkten und Retail-Tech-Lösungen zu arbeiten – ein dynamisches Netzwerk aus Expert:innen, Start-ups und selbstständigen EDEKA-Kaufleuten, die ihre Erfahrung und ihr Handels-Know-how einbringen.

Ob im Markt oder in der Verwaltung – die selbstständigen EDEKA-Kaufleute sind stets auf der Suche nach Innovationen, um das Einkaufserlebnis oder die Abläufe im Arbeitsalltag zu optimieren. Mit techstarter hat ihnen der EDEKA-Verbund eine neue Plattform zur Verfügung gestellt, die interessierte Kaufleute direkt mit Unternehmer:innen und ihren Tech-Lösungen aus der Gründerszene vernetzt.

Jede Idee zählt

Start-ups bekommen die Möglichkeit, Technologie-Lösungen zu präsentieren und gezielt zu vertreiben. So lösen sie die aktuellen Herausforderungen der Kaufleute direkt vor Ort an den jeweiligen Standorten, z. B. auf den Verkaufsflächen. Das techstarter-Team sucht permanent nach Innovationen und prüft Angebote auf Nutzen und Praxistauglichkeit. Im Fokus der Expert:innen stehen innovative Lösungen für EDEKA-Kaufleute, die sieben EDEKA-Regionalgesellschaften sowie für die EDEKA-Zentrale in Hamburg.

Von der Idee bis in den Markt

Passt die Idee zu EDEKA? Ist sie test- und skalierbar? Potenzielle Innovationen werden von techstarter akribisch geprüft, bevor sie den Regionalgesellschaften und den Kaufleuten für ein Pilotprojekt empfohlen werden. Nach einer Testphase erstellt techstarter ein detailliertes Praxisporträt – inklusive Bewertung und Fazit, welches anschließend auf der Plattform zugänglich gemacht wird. EDEKA-Kaufleute, und letztlich auch ihre Kund:innen, profitieren auf allen Ebenen: Sie erhalten einen Überblick über technisch innovative, für sie relevante Lösungen und können diese über die Plattform mit einem Klick anfragen.

Nach wie vor ein Verkaufsschlager

Die EDEKA-Kaufleute kennen dieses Prinzip bereits – von der Plattform foodstarter, dem größten B2B-Marktplatz für Start-up-Produkte im Lebensmitteleinzelhandel. Rund 500 Start-ups waren im vergangenen Jahr mit mehr als 2.500 Artikeln auf der Plattform aktiv. Mehr als 4.000 EDEKA-Märkte nutzten foodstarter, um sich über Food-Innovationen auf dem Laufenden zu halten, um interessante Neuheiten zu bestellen und diese ihren Kund:innen auf der Fläche anzubieten.

Einkaufen wird smart

Der EDEKA-Verbund treibt die Digitalisierung des Einzelhandels konsequent voran. Im vergangenen Jahr wurden erneut zahlreiche innovative Lösungen entwickelt und direkt am POS erprobt.

Mit der Eröffnung der Pick & Go-Filiale in München-Schwabing ermöglichte Netto Marken-Discount als erster Discounter weltweit autonomes Einkaufen ohne Kassenabläufe oder Scannen der Artikel. Es handelt sich um ein komplett neues Einkaufserlebnis: Beim Betreten der Filiale checken die Kund:innen einfach per QR-Code ein. Anschließend legen sie ihre gewünschten Produkte direkt in die eigene Einkaufstasche. Nach einem erneuten QR-Code-Scan verlassen sie die Filiale wieder durch einen Expressausgang. Der Einkaufsbetrag wird automatisch über die in der Netto-App hinterlegte Zahlungsart beglichen.

Komfortabel & Kontaktlos

Die Datensicherheit und der Schutz der Privatsphäresind jederzeit vollständig gewährleistet, die in der Pilotfilialeeingesetzte Technik ist DSGVO-konform.

Möglich wurde dieses Pilotprojekt durch Sensoren und Mini-PCs in den Regalen sowie in der Decke. Die entnommenen Produkte werden erfasst und den jeweiligen Kund:innen zugeordnet. Mit diesem Pilotprojekt kommt Netto Marken-Discount all jenen Kundinnen und Kunden entgegen, die sich ein schnelleres und moderneres Einkaufserlebnis wünschen. Das Hybrid-Konzept der Münchener Innovationsfiliale ermöglichte es auch weniger Smartphone-affinen Kund:innen, wie gewohnt an der Kasse einzukaufen.

Test bestanden

Marco Pietsch (r.) und Steve Schumann haben gemeinsam das Pick & Go-Projekt voran­getrieben und die Eröffnung der ersten Pick & Go-Filiale in München-Schwabing begleitet. Als erster Discounter weltweit ermöglicht es Netto Marken-Discount seinen Kund:innen, autonom einzukaufen - ohne Kassenabläufe oder Scannen der Artikel.

Weitere Innovationen im Test

Um den Lebensmitteleinkauf in Zukunft noch moderner und komfortabler zu gestalten, treibt der EDEKA-Verbund die Digitalisierung in verschiedensten Projekten weiter voran. Drei innovative Beispiele gefälltig?

EASY Shopper

Mit dem innovativen Einkaufswagen „EASY Shopper“ vereint EDEKA Minden-Hannover die Vorteile des Online-Handels mit den Vorzügen des Einkaufserlebnisses im Supermarkt. Kund:innen müssen nicht mehr an der Kasse warten, die Waren können schon am Regal nach dem Einscannen in die Einkaufstaschen gelegt werden.

Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art bot die EDEKA Minden-Hannover ihren Kund:innen im EDEKA Center Schöneweide in Berlin: Der EASY Shopper ermöglicht bequemes und zeitsparendes Einkaufen – ohne Umpacken.

E-Bon

Der E-Bon läutet das Ende der Zettelwirtschaft ein: Auf Kundenwunsch generiert die Kassenkraft einen QR-Code, den die Kund:innen einscannen.
Der E-Bon erscheint dann im PDF-Format auf dem Smartphone. Bedenkt man, dass ein Markt mit durchschnittlich 320 Kund:innen am Tag etwa 250 Meter Papier für Kassenbons benötigt, ist der E-Bon auch ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit.

E 24/7

Unter dem Kürzel E 24/7 betreibt EDEKA Südwest seit vergangenem Jahr im schwäbischen Renningen einen voll automatisierten Pilotmarkt, der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn realisiert wurde. Bei „E 24/7 Karow & Sommer“ gibt es Grundnahrungsmittel, Drogerieartikel und Getränke – an sieben Tagen die Woche, 24 Stunden am Tag.