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Wachstumsfelder

Verlässlich handeln

Der EDEKA-Verbund leistete auch 2021 einen wichtigen Beitrag, die Versorgungssicherheit in Deutschland aufrechtzuerhalten. Und das in einer Welt, die Jahr für Jahr auf neue Art aus den Fugen gerät. Hinter uns liegen zwei Jahre Corona-Pandemie mit umfassenden Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Zuletzt begleitet von einer Inflation mit drastisch steigenden Lebenshaltungskosten. Und aktuell bewegt uns der Krieg in der Ukraine, dessen Folgen für Europa und Deutschland noch unabsehbar sind. Der Lebensmittel­handel, bereits im ersten Corona-Jahr als „kritische Infrastruktur“ ein­ge­stuft, hat sich als Stabilitätsanker bei der umfassenden Versorgung der Menschen bewährt. Ein Privileg und eine große Verantwortung zugleich.

Starkes Vollsortiment

  • 11114
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  • 11.83
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    Mio. Quadratmeter
  • 29.70
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    Prozent

Insbesondere die Super- und Verbrauchermärkte mit ihrem Vollsortiment sicherten sich nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Jahresver-lauf weitere Marktanteile. Sie legten beim Umsatz um 4,3 Prozent im Vergleich zum bereits starken Vorjahr zu. Obwohl sich das Discount-Segment zum Jahresende hin stabilisierte, musste es im Gesamtjahr noch ein Minus von knapp einem Prozent verbuchen. Den Fachhandel traf es mit fast drei Prozent Umsatzrückgang noch stärker. Der Online-Handel blieb dagegen ein Pandemie-Gewinner und steigerte seine Umsätze um 19 Prozent – wenn auch noch insgesamt auf einem niedrigen Niveau.

Sicherheit zuerst

Die Gesamtverkaufsfläche im EDEKA-Verbund wuchs 2021 auf 11,83 Millionen Quadratmeter in insgesamt 11.114 Einzelhandelsstätten. Auch als Arbeitgebermarke übte der genossenschaftliche Verbund große Anziehungs­kraft aus. Um auf die steigende Nachfrage der Verbraucher:innen eingehen zu können, wurde die Zahl der verbundweit Beschäftigten auf insgesamt 404.900 ausgebaut. Auch die Zahl der Auszubildenden bei EDEKA und Netto Marken-Discount wuchs erneut.

Der gesteigerte Personalbedarf, aber auch die gewachsenen Anforderungen im Tagesgeschäft brachten 2021 erhebliche Investitionen mit sich. Im Fokus stand nicht zuletzt, allen Mitarbeiter:innen ein jederzeit sicheres Arbeitsumfeld zu bieten – durch ladenbauliche Anpassungen in den Märkten sowie durch die Umsetzung der häufig variierenden Corona-Regeln von behördlicher Seite, etwa Maskenpflicht, Mindestabstand, maximale Besucherzahlen im Markt oder umfassende Hygienemaßnahmen. Wo möglich und praktikabel, wurden auch digitalisierte Arbeitswelten und alternative Kommunikationsformen geschaffen und weiterentwickelt.

Solidarität mit der Ukraine

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat auch den EDEKA-Verbund sehr bestürzt. Die Gedanken von EDEKA-Kaufleuten und Mitarbeiter:innen waren und sind bei allen Menschen, die unmittelbar von den kriegerischen Handlungen betroffen sind, und bei allen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und müssen. Für den EDEKA-Verbund ist es ein wichtiges Anliegen, diese Menschen kurzfristig und unbürokratisch mit dringend benötigten Produkten zu unterstützen.

Soforthilfe per LKW

Von Anfang an stand ein Team in der EDEKA-Zentrale im intensiven Austausch mit dem Projektteam von Agritrade Ukraine, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt worden war, Lieferungen von Lebensmittel- und Sachspenden in die Ukraine zu koordinieren. Denn es war wichtig, die Bevölkerung vor Ort unmittelbar zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass die Waren bei der Bevölkerung ankommen. Bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn machten sich zahlreiche LKW der EDEKA-Großhandlungen, von Netto Marken-Discount und BUDNI auf den Weg nach Polen an die ukrainische Grenze. Sie lieferten allein in der ersten Märzwoche rund 380 Tonnen an Lebensmitteln und Drogerieartikeln dorthin. Es handelte sich dabei vor allem um dringend benötigte Produkte wie Konserven, Brot, Trinkwasser, Babynahrung und Hygieneartikel. Die Ware wurde an den polnischen Logistik-Hubs von Hilfsorganisationen abgeholt und direkt an die Menschen in der Ukraine verteilt.

Auf Achse – Aus allen Regionen Deutschlands wurden Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel auf den Weg gebracht. Die Fahrer dieses Transports, der von der EDEKA Südbayern aus startete, zeigten deutlich Flagge für die Ukraine.